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Schnupperstunde

Josie, Angie, Molly

Hat Ihr Kind überhaupt Spaß an Pferden? Um das rauszufinden und auszuprobieren können Sie mit Ihrem Kind einen Schnupperkurs absolvieren.

Dieser kostet 20 EUR. (Davon werden 10€ verrechnet beim Abschließen eines Abos.)

Molly, Nikola

Unsere Reitangebote für Groß und Klein.

Shetland pony, Molly

Hier möchte  ich Ihnen das Kennen lernen und Reiten lernen für die ganz Kleinen ab ca. 3 Jahren vorstellen, sowie das Reiten im Allgemeinen für größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Anne, Josie, Molly, Sky

 Vieles lässt sich in einer gemischten Kleingruppe einfacher und spielerischer erfahren. Führen oder putzen des Ponys durch die Eltern, die meistens Berührungsängste haben, ist bei mir ein Tabuthema. Das sogenannt "Klein Kind reiten" auf Shettys ist bei den meisten Anbietern, ein Führen durch die Eltern und die Kinder sitzen auf dem Pony. Kein Kind wird bei mir unbeaufsichtigt auf dem Pony gelassen. Das ganze findet in Königswinter-Oelinghoven statt.

 

Turnier Twins, NikaTurnier Twins, Nika

Für die kleinen Zwerge

Der Hauptaugenmerk dieses Angebotes bezieht sich nicht darauf, dass die Kinder richtigen Reitunterricht erhalten. Dafür sind diese noch viel zu klein, zu unkonzentriert und die körperlichen Eigenschaften sind dem Reiten nicht gewachsen. Ziel ist es, den kleinen Zwergen mit viel Spaß und Freude das Lebewesen Pferd/Pony naher zu bringen, den korrekten Umgang zu erlernen und langsam selbständig an das Pflegen, Putzen, Führen, Reiten heranzuführen. Dabei darf der Spaß nie verloren gehen. Zuerst wird gemeinsam das Pony geputzt, die Hufe werden ausgekratzt und das Pferd somit für das Reiten fertig gemacht. Auf dem Reitplatz oder in der Halle wird sich dann beim Reiten immer wieder abgewechselt. Danach wird das Pony wieder zurückgebracht, abgesattelt und versorgt. Die 3-4/5 jährigen Kinder kommen in eine 3er Gruppe.

Zur Anmeldung.

Schneewitchen, Sir Prize

Reiten in einer 2er Gruppe

In die zweier – Gruppen kommen die Kinder, die schon etwas Reiterfahrung haben, oder die konditionell schon etwas weiter sind und länger als 10 min auf dem Pony reiten können. Die Kinder machen wie in der 1. Gruppe das Pony gemeinsam fertig und wechseln sich dann hintereinander beim Reiten an der Longe ab. Reitzeit ca. 20 min pro Kind. Sind die Kinder nachher in der Lage, das Pony selbstständig zu reiten und unabhängig von der Hand sitzen zu können, werden beide Kinder mit jeweils einem Pony auf dem Platz oder in der Halle reiten. Somit verdoppelt sich dann die Reitzeit. Aber auch da werden die Kinder immer wieder mal an die Longe genommen, um weiter am Sitz arbeiten zu können um den losgelassenen, lockeren Sitz zu lernen. Nur weil jemand einigermaßen gerade auf dem Pony oder Pferd sitzt, heißt das noch lange nicht, dass der- oder diejenige Reiten kann. Dazu gehört viel mehr. Meine Ponys und Pferde werden regelmäßig von erfahrenen Reiter mit geritten und entsprechen somit in keinster Weise den „typischen Schulpferden“. Alle sind sehr fein geritten und reagieren auf die kleinsten, feinen Hilfen, die ich meinen Schülerin hier vermitteln möchte.

Zur Anmeldung.

Turnier

Für Fortgeschrittene

Für etwas fortgeschrittene oder ältere Reiter biete ich auch Einzelstunden an. Diese haben eine Dauer von 30 min und werden individuell für jedes Kind, Jugendlichen oder Erwachsenen gestaltet.

Zur Anmeldung.

Erläuterung

Die Zeit vor dem Kindergarten ist ausgefüllt mit allen möglichen, wichtigen Angeboten: Krabbelgruppe, Babyschwimmen, Spielkreis, Musikgarten, Kinder turnen, ... warum da noch über's Reiten nachdenken? Es sei teuer, es sei gefährlich ... und es bietet einzigartige Möglichkeiten der motorischen und emotionalen Entwicklungsförderung. 

Nicht umsonst werden Pferde seit Langem mit großem Erfolg in der Reittherapie bei physischen oder psychischen Problemen von Kindern und Erwachsenen eingesetzt. Den größten Anteil daran hat das Pferd ansich, wovon auch gesunde Kinder profitieren. 
Gerade Kleinkinder wollen Ihre Welt mit allen Sinnen erobern. Schon allein die Anwesenheit eines Pferdes bietet hierzu eine Flut von neuen Eindrücken:-

  • Hufe klappern über den Asphalt oder rascheln durchs Stroh
  • auf der Weide rupfen die Pferde Schritt für Schritt das Gras ab
  • es riecht nach Heu, Stroh, Pferd und Mist
  • das kuschelige weiche Fell und das große, weiche Maul mit dem das Pferd vorsichtig das Leckerli aus der Hand nimmt
  • auf dem warmen Rücken sitzen und die ungewohnten Fremdbewegungen unbewusst ausgleichen lernen
  • die völlig neue Perspektive "hoch oben über der ganzen Welt" - denn auch ein kleines Shettland Pony ist in diesem Sinn ein "hohes Erlebnis".

Auch emotional profitieren insbesondere Kleinkinder in hohem Maße vom Umgang mit Pferden. Pferde sind anspruchslos und verlangen nicht ständig, das man sich gut benimmt, nicht kleckert oder endlich still ist. Viel mehr freuen Sie sich einfach das man da ist. Das Kind kann sich einfach mal ans Fell kuscheln und die Seele baumeln lassen oder das Pony hingebungsvoll bürsten. Beim Führen und Hufe auskratzen erfahren selbst kleinste Kinder eine enorme Selbstbestätigung - wenn so ein großes und starkes Tier den Anweisungen folgt. Diese umfassenden positiven Erfahrungen bedingen natürlich auch ein entsprechendes Lernumfeld - von ausgeglichenen, sicheren Ponys über den erfahrenen Betreuer bis hin zu gezielten, auf Sicherheitausgerichteten Abläufen. Für Kleinkinder gehören hierzu auch die Begleitung durch eine vertraute Person, einen"sicheren Hafen". Auch wenn die meisten Kinder (unbeeinflußt) keine Angst vor der Höhe oder den Pferden haben, bedingt schon allein die Auseinandersetzung mit all den neuen Eindrücken, ab und zu eine Flucht zurück zu Mama oder Papa zu ergreifen.

Auswirkung

In der Beliebtheitsskala bei Kindern zwischen 3 bis 16 Jahren stehen Pferde an dritter Stelle hinter Hunden und Katzen, bei Mädchen sogar an erster Stelle. 
Ich möchte nun kurz die Bedeutung des Pferdes und des Reitens in der Entwicklung und auch in der Erziehung eines Kindes darstellen. 
Eine bundesweite Studie an Grundschulen hat ergeben, dass sich der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder verschlechtert hat und immer häufiger auch schon vor Schuleintritt psychomotorische Störungen sowie Koordinations- und Haltungsschwächen und Übergewicht auftreten. Außerdem sei eine geringere Belastbarkeit festzustellen. 
Im Prinzip können die Pflege und Versorgung eines Pferdes wie auch das Reiten zu einer gesunden Entwicklung eines Kindes beitragen und so zur optimalen Entfaltung seiner Persönlichkeit führen. Durch den Umgang mit dem Pony bzw. Pferd wird die Wahrnehmung, meist auf spielerische Weise geschult. Alle Sinne des Menschen werden angesprochen:

  • Sehen und Beobachten des Pferdes und der Arbeiten rund ums Pferd,
  • Hören, wie Pferde z.B. fressen oder abschnauben,
  • Tasten, Berühren, Fühlen, Empfinden z.B. von warmen und kalten Stellen am Pferd,
  • Riechen: Eigengeruch des Pferdes, vom Stall oder auch vom Mist,
  • Schmecken, z.B. Futter wie hartes Brot oder Möhren,
  • Gleichgewicht beim Reiten,
  • Orientierung durch das oben Sitzen.

Pferde sind in den Augen der Kinder:

  • groß und stark,
  • gute Zuhörer und vertrauensvoll
  • verlässlich und einfühlsam
  • nicht rachsüchtig und nicht strafend
  • warm, weich und schön

Sehr positiv halte ich auch die durch das Pflegen und Reiten eines Pferdes bzw. Ponies ausgefüllte Freizeit - ohne Langeweile und mit viel Bewegung an der Luft bei jedem Wetter. Die erzieherische Funktion übernimmt zum Teil das Pferd bzw. Pony. Die Kinder lernen z.B., Verantwortung zu übernehmen und sich beim Reiten zu konzentrieren. Sie müssen sich auch einmal mit ungewohnten An- und Herausforderungen und dann Erfahrungen auseinandersetzen; so können sie lernen, Ängstlichkeiten zu überwinden, zusammen zu agieren und ihren Körper besser zu fühlen und auch zu beherrschen. Sie erhalten dadurch mehr Körpergefühl und auch seelisches Durchhaltevermögen. Ferner lernen sie, sich durchzusetzen,z.B. beim Führen des Pferdes. 
Dies alles sollte aber einfühlsam von einer seriösen und erfahrenen Person angeleitet werden. Dazu gehört natürlich auch ein Gespräch mit den Eltern. 
Dadurch können Kinder zu ausgeglicheneren Persönlichkeiten heranwachsen. Und nicht zuletzt bringen das Reiten und der Umgang mit dem Pferd sehr viel Spaß und Freude mit sich ... 
Pferde kennen keine Krankheiten oder Behinderungen, sie begegnen jedem Menschen vorurteilslos, sie erfüllen das Bedürfnis nach Zuwendung und Angenommensein. Das Urvertrauen der Kinder kann durch den Umgang mit ihnen gestärkt werden. Das Pferd hat ein gutes Gespür für Stimmungen. 
Als erstes findet der Beziehungsaufbau zum Pferd statt. Die Kinder vertrauen sich schnell dem Lebewesen Pferd an. Sie respektieren meist sofort sein Verhalten und seine Bedürfnisse, so dass sie auch Verantwortung übernehmen wollen, z.B. für das Putzen des Pferdes, das Füttern,aber auch das Misten. 
Das auf dem Pferd Sitzen und auch Reiten hat positive Auswirkungen auf die Kinder. Durch das Getragen werden erkennen die Kinder (und auch Erwachsene) erlebte und erlernte Bewegungsmuster wieder. So bewegt sich das Pferd mehrdimensional- das sind durchaus gleiche Bewegungen, wie sie auch das Ungeborene im Mutterleib erfährt bzw. das Baby/Kleinkind, wenn es getragen. Menschliche Bedürfnisse können so durch das Reiten "nachbefriedigt"werden. 
Spannung, Anspannung sowie Entspannung werden beim Reiten kombiniert und führen so zu einem verbesserten Körpergefühl. Es werden natürlich das Gleichgewicht und die Fein- bzw. Grobmotorik geschult sowie alle Gelenke, Muskeln, Kreislauf und Atmung gekräftigt. Nicht nur für Kinder ist es ein erhabenes Gefühl, die Welt "von oben" zu betrachten. Schon mit zwei bis drei Jahren können Kinder auf dem Pferd sich selbst bewusst spüren und sich so selbst erfahren.

(Quelle: http://www.kindergartenpaedagogik.de/480.html)